Schleifmühle

Als Schleifmühle oder Pleißmühle wurden wasser- oder windgetriebene Mühlen bezeichnet, die zum Schleifen von Werkstoffen oder zum Schärfen von Werkzeugen dienten. Schleifmühlen entstanden zum Sägen und Schleifen von Natursteinen oder zum Glasschleifen aber auch zum Polieren von Rüstungen. Eine kleine Schleifmühle nennt man Schleifkotte oder Schleifkotten

  1. Pleiß von pleistern = verputzen, glätten, polieren mit Kalk (Rüstungen mussten poliert werden, um glänzend und rostabweisend zu sein), siehe Jakob und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch, Leipzig 1854–1961, Band 13, bearbeitet von Matthias von Lexer, Leipzig 1889, Reprint München 1991