Schmalspurbahn Goßdorf-Kohlmühle–Hohnstein

Goßdorf-Kohlmühle–Hohnstein (Sächs Schweiz)
Ausschnitt der Streckenkarte Sachsen 1902
Streckennummer:sä. KH
Kursbuchstrecke:165f (1951)
Streckenlänge:12,133 km
Spurweite:750 mm (Schmalspur)
Maximale Neigung: 33 
Minimaler Radius:100 m
Streckengeschwindigkeit:30 km/h
0,000 Goßdorf-Kohlmühle 146 m
(Anschluss von Bahnstrecke Bautzen–Bad Schandau)
0,097 Sebnitzbrücke (12 m)
0,472 Sebnitzbrücke (15 m)
1,018 Sebnitzbrücke (15 m)
1,372 Sebnitzbrücke (33 m)
1,494 Tunnel I (63 m)
2,674 Tunnel II (38 m)
4,760 Lohsdorf 256 m
5,670 Alte Glasstraße (provisorischer Haltepunkt)
6,000 (Gleisende August 2025)
6,721 Brücke Mühlgraben (11 m)
7,180 Unterehrenberg 311 m
8,600 Oberehrenberg 335 m
9,820 Scheitelpunkt 358 m
10,820 Anschluss Rittergut Wittig 346 m
11,698 Brücke Hohnstein (27 m)
12,133 Hohnstein (Sächs. Schweiz) 330 m

Die Schmalspurbahn Goßdorf-Kohlmühle–Hohnstein (auch Schwarzbachbahn) war eine sächsische Schmalspurbahn. Sie zweigte im Bahnhof Goßdorf-Kohlmühle von der Bahnstrecke Bautzen–Bad Schandau (Sebnitztalbahn) ab und führte in den Tälern von Schwarzbach und Ehrenberger Bach nach Hohnstein in der Sächsischen Schweiz. Die 1897 eröffnete Strecke mit der Spurweite 750 mm wurde 1951 stillgelegt und abgebaut, vorgeblich um Material für den Bau des Berliner Außenrings zu gewinnen.

Seit 1995 arbeitet der Verein Schwarzbachbahn e. V. an einem Wiederaufbau als Museumsbahn. Vorerst wurde die frühere Haltestelle Lohsdorf wieder hergerichtet und von dort aus neue Gleise in Richtung Unterehrenberg verlegt. An bestimmten Terminen im Jahr finden dort Sonderfahrten statt.