Schustertyp

Als Schustertyp (auch Schuster-Typ) wird eine Bauform von Schulgebäuden bezeichnet, die der Architekt Franz Schuster im Rahmen des Projektes „Neues Frankfurt“ in den 1920er Jahren entwickelte. Charakteristisch für den Schustertyp ist die Erschließung von je zwei Klassenräumen pro Geschoss durch eine mittig angeordnete Treppe, wobei jegliche Flure entfallen. So kann jeder Klassenraum von zwei Seiten belichtet und belüftet werden, was reformpädagogischen Vorstellungen von Offenheit und Naturnähe entsprach.