Schwabestraße 9, 11, 18, 20, 22, 24
Die Gebäude Schwabestraße 9, 11, 18, 20, 22, 24 in der Westvorstadt von Weimar sind vergleichbar mit denen der Cranachstraße 48, 49 (Weimar). Diese Gebäude aus den 1920er Jahren wurden zumeist entworfen von dem Weimarer Oberbaurat Jakob Schrammen. Allerdings ist gesondert darauf zu verweisen, da sie Gebäude sind, die zur Blindenwerkstatt wurden und das Haus 20/22 die Inschrift „Dem Wohltäter der Blinden Max Zöllner zum Ehrengedächtnis“ trägt. Dieses ist für die Blindenwerkstatt das Internat. Das 2,5 ha große Areal in der Schwabestraße wird sicher nicht von Ungefähr als „Altes Zöllnerviertel“ bezeichnet. Diese gehören zur Max-Zöllner-Stiftung, benannt nach Max Zöllner. Hierin der Schwabestraße 11, in der Schwabestraße 2 wie in der Herbststraße 35 wohnte der mutmaßlich am Mord an dem Reichskanzler Kurt von Schleicher beteiligte SD-Mann Johannes Schmidt.
Das Ende(en) der Schwabestraße ist mit diesen Bauten gewissermaßen parkartig angelegt. Diese Gebäude sind auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale) aufgeführt.
- ↑ Art. Blinden- und Seeschwachenschule, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 46.
- ↑ https://bsvt-weimar-apolda.de/die-blinden-und-sehbehinderten-in-thueringen-trauern-um-klaus-moeller
- ↑ https://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Wohnen_fuer_die_Wissenschaft_2420764.html
- ↑ https://www.wirliebenbau.de/max-zoellner-viertel-weimar/
- ↑ Rainer Orth: Der SD-Mann Johannes Schmidt. Der Mörder des Reichskanzlers Kurt von Schleicher?, Tectum, Marburg 2012, ISBN 978-3-8288-2872-8, S. 129.