Schwarze Schiffe
Die Schwarzen Schiffe (auch Schwarze Flotte; jap. 黒船, kurofune) war ein Name, der westlichen Schiffen gegeben wurde, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert in Japan anlandeten. Insbesondere bezieht sich diese Bezeichnung auf zunächst vier US-Kriegsschiffe (Mississippi, Plymouth, Saratoga und Susquehanna) die 1853 im Hafen Uraga (Teil des heutigen Yokosuka in der Präfektur Kanagawa) unter dem Kommando des Seeoffiziers Commodore Matthew Perry eintrafen, und bei der Rückkehr 1854 mit acht Schiffen nachhaltig erfolgreiche Kanonenbootpolitik betrieben.
- ↑ Thomas Röbke: Faszination des Fremden, PM History #2/2016, S. 26–33.