Schweiß

Als Schweiß (von mittelhochdeutsch sweiz‚ Schweiß, Blut; griechisch ἱδρώς hidrós, lateinisch Sudor) wird ein von der Haut des Menschen und anderer Säugetiere über so genannte Schweißdrüsen abgesondertes wässriges Sekret bezeichnet. Die Schweißabsonderung wird als Schwitzen bezeichnet. Die Verdunstung sorgt für eine Regulierung der Körpertemperatur und das saure Milieu von Schweiß hemmt Bakterien in ihrer Ansiedelung und Ausbreitung.

Der Vorgang des Schwitzens wird auch Transpiration, Diaphorese oder Hidrosis genannt.

Eine übermäßige, krankhafte Absonderung von Schweiß wird als Hyperhidrose bezeichnet, bei einer reduzierten oder völlig fehlenden Schweißproduktion spricht man von Hypo- bzw. Anhidrose.

  1. Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Herausgegeben von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 691.
  2. Transpiration. Darum schwitzen wir Quarks Auf: quarks.de; abgerufen am 2. Juni 2023
  3. Springer Lexikon Medizin. 1. Auflage, Springer, Berlin / Heidelberg / New York u. a. 2004, ISBN 3-540-20412-1, S. 480.
  4. Regine Ribbeck, Ekkehard Wiesner: Wörterbuch der Veterinärmedizin. 2., neu bearbeitete Auflage, Fischer, Stuttgart 1983, ISBN 3-437-20255-3, S. 526.