Schweizer Springertournee

Schweizer Springertournee
Status Beendet
Genre Skispringen
Datum Frühjahr
Turnus zweijährlich (bis 1977; ab 1986)
jährlich (1978–1985)
Austragungsland Schweiz Schweiz
Austragungsorte St. Moritz
Unterwasser
Arosa
Le Locle
Gstaad
Engelberg
Sprungschanzen Olympiaschanze
Säntisschanze
Plessurschanze
Tremplin de la Combe Girard
Mattenschanze
Gross-Titlis-Schanze
Erstaustragung 1951
Letztaustragung 1992
Rekordsieger Finnland Tauno Käyhkö
Finnland Eino Kirjonen (je 2 Siege)
Meiste Einzelsiege Finnland Tauno Käyhkö (6 Siege)
Jüngster Gesamtsieger Osterreich Toni Innauer (16 Jahre, 300 Tage)
Nationenwertung Finnland Finnland (8 Siege)
Organisator Schweizerischer Skiverband

Die Schweizer Springertournee (auch Internationale Springerwoche des SSV) war ein zwischen 1951 und 1992 vom Schweizerischen Skiverband ausgerichteter Skisprungwettbewerb, der insgesamt 25 Mal ausgetragen wurde. Bis 1977 fand die Springerwoche im Zweijahres-Rhythmus auf vier Schanzen statt. Aufgrund eines enger werdenden Terminkalenders reduzierte der Verband die Tournee auf drei Austragungsorte, zudem fand sie nun jährlich statt, ehe sie ab 1986 zum Zweijahres-Rhythmus zurückkehrte. Die ersten acht Ausgaben beinhalteten Stationen in St. Moritz, Arosa, Unterwasser und Le Locle. 1967 ersetzte Gstaad Arosa als Austragungsort, ab 1971 war Engelberg anstelle von Unterwasser Teil des Programms. Mit der Reduzierung auf drei Schanzen flog Le Locle 1978 aus der Tournee. Somit war die St. Moritzer Olympiaschanze die einzige Konstante. Ab 1980 war die Schweizer Springertournee Teil des Skisprung-Weltcups.

  1. Neue Sponsoren an der 15. SSV-Springertournee. In: Neue Zürcher Zeitung. 18. Januar 1978, Seite 53. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch.