Schwimmende Insel

Als schwimmende Insel bezeichnet man ein natürliches oder künstliches Gebilde, das an der Gewässeroberfläche treibt und nicht mit dem Grund des Gewässers verbunden ist. Aus natürlicher Genese stammen Eisberge, Bimssteinflöße, Pflanzenteppiche oder Bitumenhaufen. Künstliche schwimmende Inseln werden auch als Ponton oder franz. Levis bezeichnet.

Schwimmende Inseln sind keine Landmassen und somit auch keine echten Inseln.

Schwimmende Inseln können mehrere hundert Meter lang werden. Ab und zu sind sie auf großen Strömen (wie dem Amazonas) oder auf Seen (Lac de Grand-Lieu) zu finden. Bei länger existierenden größeren schwimmenden Inseln kann auch Bewuchs vorkommen, bis hin zu kleinen Bäumen. Lévis ist die umgangssprachliche Bezeichnung für schwimmende Schilfbestände und bewaldete schwimmende Insel im Südwesten Frankreichs. Bewegt wird eine schwimmende Insel durch den Wind oder die Strömung.

Große Abbruchstücke der Eiskante in der Arktis und Antarktis können ebenfalls Inselausmaße erreichen.