Djoserteti

Namen von Djoserteti

Felsrelief des Sechemchet im Sinai, der Herrscher trägt links die Rote Krone, rechts die Weiße Krone
Horusname
Sechem-chet
Sḫm-ẖ.t
Mit mächtigem Leib
Nebtiname


Hetepren Nebti
(Hetep ren nebti)
Ḥtp-rn nbtj
Zufrieden sei der Name
der beiden Herrinnen
Eigenname





Hetepren
(Hetep ren)
Ḥtp rn
Mit zufriedenem Namen
Königspapyrus Turin (Nr.III./6)



Djoser-ti
Ḏsr-tj
Der Erhabene kommt
(mit NamensIdeogramm
für einen König, das den
Horusfalken darstellt)
Königsliste von Abydos (Sethos I.) (Nr.17)

Teti
Ttj
Von wahrer Größe
Königsliste von Sakkara (Nr.13)

Djoserteti
(Djoser-teti)
Ḏsr-ttj
Der Erhabene, von wahrer Größe
Griechisch Manetho-Varianten:
Africanus: Tyreis / Tyris
Eusebius: fehlt
Eusebius, AV: fehlt

Djoserteti war wahrscheinlich der zweite altägyptische König (Pharao) der 3. Dynastie (Altes Reich), der laut Thomas Schneider von um 2700 bis 2695 v. Chr. regierte. Er wird überwiegend mit dem zeitgenössisch belegten Horusnamen Sechemchet identifiziert.

  1. Mohammed Zakaria Goneim: Excavations at Saqqara. Band 1. 1957, Tafel 145.
  2. 1 2 3 Jean-Pierre Pätznick: Die Siegelabrollungen und Rollsiegel der Stadt Elephantine im 3. Jahrtausend v. Chr. Oxford 2005, S. 70–71.
  3. Alan H. Gardiner: The Royal Canon of Turin. Griffith Institute, Oxford 1997, ISBN 0-900416-48-3, Bildtafel 2. Die hier von den sonst üblichen Syntax für Hieroboxen abweichende Darstellung des Eintrags im Turiner Papyrus ist auf den Umstand gemünzt, dass im Hieratischen offene Kartuschen zur Verwendung kamen. Das abwechselnde Mal-fehlen-mal-vorhandensein bestimmter Namenselemente ist auf Materialschäden im Papyrus zurückzuführen.
  4. Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Albatros, Düsseldorf 2002, ISBN 3-491-96053-3, S. 315.
  1. Der Eigenname, wie er ab der 4. Dynastie mit „Sa Ra“ eingeleitet wird, existiert zu dieser Zeit noch nicht, weswegen die Weiterleitung auf Eigenname (Pharao) im Grunde problematisch ist. Die Formulierung Eigenname basiert auf Jürgen von Beckerath: Handbuch der ägyptischen Königsnamen.
  2. Regierungsdauer sieben Jahre.