Sechseläuten

Sächsilüüte
Stadt Zürich
Ort Bahnhofstrasse
Innenstadt
Sechseläutenplatz
Nächste Austragung 20. April 2026
Letzte Austragung 28. April 2025
Dauer 4 Tage
Eintritt Stehplätze und eigene Sitzgelegenheiten: Gratis
1. Sitzbank-Reihe: Fr. 30.—
2. Sitzbank-Reihe: Fr. 15.—
Organisator Zentralkomitee der Zünfte Zürichs (ZZZ)
Website sechselaeuten.ch
Vorgänger/
frühere Namen
Sechseläutenfeuer im Kratz
Winteraustreibung, Fasnacht, Märzen-
und Osterfeuer, Maibräuche
und Umzüge von Zünften
(Aschermittwoch-, Hirsmontag-Umzug).

Sechseläuten (zürichdeutsch Sächsilüüte, von Sächsi lüüte «zur sechsten Stunde läuten») ist ein schweizweit bekanntes Zürcher Frühlingsfest. Laut Bundesamt für Kultur stellt das Sechseläuten den grössten und bekanntesten Schweizer Zunftanlass dar. Dieser findet in der Regel am dritten Montag des Monats April statt.

Im Zentrum stehen der Umzug der historisch kostümierten Zünfter durch die Innenstadt und der Feuerbrauch, das anschliessende Verbrennen des Böögg als «Sinnbild des Winters». «Er ist heute ein mit Knallkörpern gespickter Wattemann, der an die heidnischen Verbrennungen des Winters erinnert.»

Der Name des Fests vergegenwärtigt, dass die zweitgrösste Glocke des Grossmünsters im 16. Jahrhundert ab dem ersten Montag nach der Tagundnachtgleiche um sechs Uhr den im Sommerhalbjahr gültigen Feierabend verkündete. Im Winterhalbjahr war Arbeitsschluss abends um fünf Uhr.

Die inoffizielle Hymne des Anlasses ist der Sechseläutenmarsch.

  1. Sitzplatz-Verkauf Sechseläuten 2025. Abgerufen am 27. Januar 2025.
  2. Felix Bär: Besuch beim Böögg-Bauer. In: Altstadt Kurier, Juni 2022, abgerufen am 15. Februar 2024.
  3. Mehrere parallele Fügungen finden sich im Schweizerischen Idiotikon, Band III, Spalten 1506/1507 (Artikel lǖteⁿ) und Band VII, Spalte 239 (Artikel sëchs).
  4. Lebendige Traditionen. Sechseläuten (PDF, 358 kB). In: Bundesamt für Kultur, 31. Mai 2018, abgerufen am 14. Februar 2024.
  5. Emil Stauber: Kalender Frühlingsbräuche im Kanton Zürich. In: Heimatschutz = Patrimoine. 19. Jg., Nr. 2, März 1924, S. 23–24. Abgerufen in E-Periodica am 1. März 2024.
  6. Walter Baumann: Kinderumzug und Böögg. In: ders., Zürcher Sechseläuten. Constaffel und die 25 Zünfte. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1992, ISBN 3-85823-355-2, S. 79.
  7. Zunft zu den Drei Königen: Sächsilüüte. Abgerufen am 28. April 2025.
  8. Christian Jauslin, Davina Siegenthaler: Sechseläuten, Zürich ZH. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 3, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 1668.
  9. k-direct Music: Stadtmusik Zürich – Zürcher Sechseläutenmarsch. In: YouTube, abgerufen am 14. Februar 2024.