Seearbeitsgesetz

Basisdaten
Titel:Seearbeitsgesetz
Früherer Titel: Seemannsgesetz
Seemannsordnung
Abkürzung: SeeArbG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Arbeitsrecht
Fundstellennachweis: 9513-38
Ursprüngliche Fassung vom: 27. Dezember 1872
(RGBl., S. 409)
Inkrafttreten am: 1. März 1873
Letzte Neufassung vom: 20. April 2013
(BGBl. I S. 868)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
1. August 2013
Letzte Änderung durch: Art. 3 G vom 14. März 2023
(BGBl. I Nr. 73)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
21. März 2023
(Art. 8 G vom 14. März 2023)
GESTA: G007
Weblink: Text des SeeArbG
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Seearbeitsgesetz (SeeArbG) ist ein gesonderter Bereich des deutschen Arbeitsrechts. Es „regelt die Arbeits- und Lebensbedingungen von Seeleuten an Bord von Kauffahrteischiffen, die die Bundesflagge führen“ in allen Gebieten der Welt (§ 1 Satz 1).

Das am 1. August 2013 wirksam gewordene Gesetz wurde zur Umsetzung des Seearbeitsübereinkommens der IAO und zur Umsetzung der Richtlinie 2009/13/EG erlassen und löste als „konstitutive Neufassung“ das Seemannsgesetz (SeemG) ab, das bis dahin die wesentliche Rechtsquelle des Seearbeitsrechts war.

  1. Seemannsgesetz vom 26. Juli 1957 (BGBl. II S. 713); Geltung ab 1. April 1958.
  2. Seemannsordnung vom 2. Juni 1902, Geltung ab 1. April 1903 (Wikisource).
  3. Seemannsordnung vom 27. Dezember 1872 (Wikisource).
  4. Richtlinie 2009/13/EG (…) zur Durchführung der Vereinbarung (…) über das Seearbeitsübereinkommen 2006 (…)
  5. Gesetzgebungsvorgang im DIP.