Seeschlacht im Öresund (1427)

Seeschlacht im Øresund
Teil von: Dänisch-Hanseatischer Krieg

Von Lübeck 1427 in der Seeschlacht erbeutete Unionsflagge
(bis 1942 in der Lübecker Marienkirche aufbewahrt)
Datum 11. Juli 1427 bis 25. Juli 1427
Ort nahe der Insel Amager zwischen Øresund und Køgebucht, Dänemark
Ausgang Dänischer Sieg
Folgen Kaperung einer großen Handelsflotte der Hanse durch die Dänen,
Sturz der Bürgermeister in den Hansestädten Lübeck und Wismar
Konfliktparteien

Kalmarer Union

unterstützt von
Pommern-Barth

Hanse

Befehlshaber

Barnim VIII.
Greger Magnusson

Tidemann Steen
Hein Hoyer
Johann Bantzkow
Hinrik van Haren

Truppenstärke

33 kleinere Schiffe

36 größere Schiffe mit
8.000 Mann

Die Seeschlacht im Öresund vom 11. Juli 1427 war ein Seegefecht zwischen dänischen, schwedischen und hanseatischen Kriegs- und Handelsschiffen während des Dänisch-Holsteinisch-Hanseatischen Krieges. Da sich die Manöver der beteiligten dänischen, schwedischen und hanseatischen Geschwader während des Gefechts vom Øresund bis vor die Küste Kopenhagens und in die Køgebucht erstreckten, wurde das Treffen gelegentlich auch als Seegefecht bei Kopenhagen oder Seegefecht in der Køgebucht überliefert.

  1. Hans Horstmann: Die dänische Flagge von 1427 in der Marienkirche zu Lübeck. In: Deutsches Schiffahrtsarchiv 2 (1978), S. 191–194, dsm.museum (PDF; 590 kB)
  2. Hans Horstmann: Die dänische Flagge von 1427 in der Marienkirche zu Lübeck. In: Deutsches Schiffahrtsarchiv 2 (1978), S. 191–194, dsm.museum (PDF; 590 kB)