Seeschlacht von Svold

Seeschlacht von Svold
Teil von: Norwegische Reichseinigungskriege

„Svolder“, von Otto Sinding
Datum 9. September 1000
Ort bei Seeland oder bei Svold in der Ostsee
Ausgang Sieg der dänisch-schwedischen Flotte
Folgen Hinausdrängung der Norweger aus der Ostsee
Konfliktparteien

Dänemark
Schweden

Norwegen

Befehlshaber

Sven Gabelbart
Olof Skötkonung

Olav I. Tryggvason

Truppenstärke

über 60 Schiffe

11 Schiffe

Verluste

unbekannt

unbekannt

Die Seeschlacht bei Svold (gelegentlich auch als Seeschlacht bei Seeland bezeichnet) war eine entscheidende Seeschlacht der Wikingerzeit, die zu einer Änderung der Machtverhältnisse im Ostseeraum führte.

Die Schlacht fand am 9. September 1000 in der Ostsee statt. Auf der einen Seite kämpften dänische Truppen unter König Sven Gabelbart (Svend Tveskæg) und schwedische Truppen unter König Olof Skötkonung, unterstützt von abtrünnigen Norwegern unter Erik Håkonsson. Auf der anderen Seite kämpften christliche Norweger unter König Olav Tryggvason. Sie endete mit der vollständigen Niederlage Olav Tryggvasons. Norwegen wurde zwischen Schweden und Dänemark aufgeteilt.

  1. Wesentlich mehr Schiffe, nämlich rund 420, sollen einige Jahre zuvor an der Seeschlacht bei Hjørungavåg in Westnorwegen beteiligt gewesen sein.
  2. der den Tod seines Vaters Håkon Jarl rächen wollte