Seide (Gattung)
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Nessel-Seide (Cuscuta europaea) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Tribus | ||||||||||||
| Cuscuteae | ||||||||||||
| Choisy | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Cuscuta | ||||||||||||
| L. |
Seide oder auch Teufelszwirn (Cuscuta) ist die einzige Gattung der Tribus Cuscuteae (früher auch deutsch Cuscuten genannt) innerhalb der Pflanzenfamilie der Windengewächse (Convolvulaceae). Weitere deutsche Trivialnamen sind Jungfernhaar, Kletterhur, Schmarotzerseide und Hexenseide. Die über 200 Arten sind fast weltweit verbreitet, sie ernähren sich parasitisch von anderen Pflanzenarten. Die Textilfaser Seide ist eine tierische Faser und hat mit den Pflanzenarten dieser Gattung nur den Namen gemeinsam. Der lateinische Name cuscuta (ursprünglich für Flachs-Seide, daneben möglicherweise auch für andere Cuscuta-Arten) kommt wahrscheinlich aus dem Arabischen und ist verwandt mit griechisch kadytas (‚Schmarotzerpflanze‘).
- ↑ Vgl. etwa George Engelmann: Bemerkungen über Cuscuten. In: Botanische Zeitung. Band 4, Nr. 16, 17. April 1846, S. 273–280.
- ↑ Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 176. („Cuscuta – fyltzkrut oder syde […] Cuscute – vlaßsyde, podagra des lines […] vlassyde“).
- ↑ Vagn Jǿrgensen Brǿndegaard: Ethnobotanik. Pflanzen im Brauchtum, in der Geschichte und Volksmedizin. Berlin 1985 (= Beiträge zur Ethnomedizin, Ethnobotanik und Ethnozoologie, 6), S. 257