Seifenkräuter
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Gewöhnliches Seifenkraut (Saponaria officinalis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Saponaria | ||||||||||||
| L. |
Die Seifenkräuter (Saponaria) bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Die etwa 43 Arten sind im gemäßigten Eurasien und Nordafrika verbreitet.
Der Inhaltsstoff Saponin (im Rhizom 2 bis 5 %) schäumt in wässriger Lösung (Wurzelabkochung) wie Seife. Das Gewöhnliche Seifenkraut (Saponaria officinalis) wurde bereits im Altertum zum Waschen der Wolle und später auch zur Reinigung von Kleidern mit empfindlichen Farben verwendet. Schon Hippokrates (* um 460 v. Chr.; † um 370 v. Chr.) kannte dieses Waschmittel. In Deutschland reinigte man bis ins ausgehende 19. Jahrhundert die Kleidung mit einem Wurzelaufguss des Seifenkrauts, ehe maschinelle Hilfsmittel und industriell gefertigte Waschmittel die Reinigung fundamental veränderten.
- ↑ Brigitta Seidel: Markenwaren. Maggi, Odol, Persil & Co. erobern den ländlichen Haushalt. Ausstellung im Haus Peters Tetenbüll, 30. November - 12. Januar 2003. In: Museen in Schleswig-Holstein (Hrsg.): Kataloge. Band 67. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2002, ISBN 3-89876-081-2, S. 22 f.