Suizid

Klassifikation nach ICD-10
Z91.5 Selbstbeschädigung in der Eigenanamnese (Parasuizid, Selbstvergiftung, Versuchte Selbsttötung)
X60-X84 Vorsätzliche Selbstbeschädigung
Y87.0 Folgezustände nach vorsätzlicher Selbstbeschädigung
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
MB23.R Suizidversuch
MB23.S Suizidales Verhalten
MB26.A Suizidgedanken
PD3Z Vorsätzliche Selbstbeschädigung, nicht näher bezeichnet
QC4B Selbstbeschädigung in der Eigenanamnese
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Ein Suizid (veraltet auch Suicid; von lateinisch sui „seiner selbst“ und caedere „fällen, niederschlagen, töten“) ist die vorsätzliche Beendigung des eigenen Lebens. Synonym werden Selbstmord, Selbsttötung, Selbstentleibung und Freitod verwendet. Der Begriff Suizidalität beschreibt einen psychischen Zustand, in dem Gedanken, Phantasien, Impulse und Handlungen anhaltend, wiederholt oder in krisenhaften Zuspitzungen darauf ausgerichtet sind, gezielt den eigenen Tod herbeizuführen.

  1. Suizid. duden.de; abgerufen am 26. November 2012.
  2. Karl Ernst Georges: caedo. In: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8., verbesserte und vermehrte Auflage. Band 1: A–H. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1913, Sp. 898–899 (Digitalisat. zeno.org).