Sender Bisamberg
Sender Bisamberg | |||||||||||||||||
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Sendeanlage 2006 vor Betriebseinstellung | |||||||||||||||||
| Basisdaten | |||||||||||||||||
| Ort: | Berg Bisamberg bei Floridsdorf | ||||||||||||||||
| Bundesland: | Wien | ||||||||||||||||
| Staat: | Österreich | ||||||||||||||||
| Höhenlage: | 308 m ü. A. | ||||||||||||||||
| Koordinaten: 48° 18′ 40,3″ N, 16° 23′ 2,4″ O | |||||||||||||||||
| Verwendung: | Rundfunksender | ||||||||||||||||
| Besitzer: | Österreichische Rundfunksender | ||||||||||||||||
| Abriss: | 24. Februar 2010 | ||||||||||||||||
| Daten zur Sendeanlage | |||||||||||||||||
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| Wellenbereich: | MW-Sender | ||||||||||||||||
| Rundfunk: | MW-Rundfunk | ||||||||||||||||
| Stilllegung: | Ende 2008 | ||||||||||||||||
| Positionskarte | |||||||||||||||||
Der Sender Bisamberg war eine Sendeanlage für Mittelwelle (MW) auf dem Bisamberg an der Grenze zwischen Wien und Niederösterreich. Er lag auf einer Höhe von 308 m ü. A. Die erste Sendeanlage wurde 1933 errichtet und am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört. 1934 standen ein langgestrecktes, zweigeschoßiges und ein höheres, voluminöseres Gebäude – aus zwei Würfeln mit hohen Fensterstreifen und einem Verbindungstrakt – und zwei zumindest 50 m hohen Gittermasten. Diese hatten viereckigen Querschnitt und waren auf 45 % ihrer Höhe mit je 4 Pardunen abgespannt.
Die zweite Sendeanlage wurde 1959 errichtet und war bis 1995 in Betrieb. Zwischen 1997 und 2008 wurde die Sendeanlage nochmals teilweise genutzt. Am 24. Februar 2010 wurden beide Sendemasten gesprengt, da ihre Erhaltung zu kostspielig gewesen wäre.
Einer der beiden Sendemasten dieser Anlage galt mit 265 m Höhe bis zum Jahre 2010 (und 274 m am Vorstandort Kronstorf) als das höchste Bauwerk Österreichs und der Stadt Wien, und in den Anfangsjahren ganz Europas. Mit dem Fall des hohen Sendemastes wurde der 1964 fertiggestellte Donauturm (252 m) erstmals Österreichs höchstes Bauwerk.
- ↑ Der Wettstreit der Radioerfinder – Galerie 2, Bild 9/11. In: orf.at / Technisches Museum Wien. 1. Oktober 2024, abgerufen am 1. Oktober 2024.
- ↑ Google und das Mittelwellenmonster, ORF-Futurezone, 30. Mai 2008, abgerufen am 24. Februar 2010.