Siebermulde

Die Siebermulde (nach dem Fluss Sieber) im Mittelharz ist eine der geologischen Einheiten des Harzes.

Die Siebermulde erstreckt sich nördlich und nordöstlich von Herzberg bis Darlingerode. Sie wird wie der Acker-Bruchberg-Zug durch das jüngere Brocken-Massiv unterbrochen, wobei beim nördlichen Teil der Siebermulde auch von der Wernigeröder Einheit (nach dem Ort Wernigerode an der Nordostflanke des Harzes) gesprochen wird.

Die Siebermulde wird in drei regionale Abschnitte eingeteilt: in den Lonauer Sattel, in die Siebermulde im eigentlichen Sinne und in den Kulm von Darlingerode. Sie besteht aus kulmischen Grauwacken, Tonschiefer, Kiesel- und Wetzschiefer.

  1. Auch in der Schreibung Sieber-Mulde.
  2. Der außerdem aus der Blankenburger Zone, dem Elbingeröder Komplex sowie dem Tanner Grauwacken-Zug gebildet wird (vgl. bgr.bund.de: Geologische Übersichtskarte 1 : 200 000, Blatt CC 4726 Goslar).
  3. vgl. Günter Möbus: Abriss der Geologie des Harzes. 1966, S. 49 (Sieber-Mulde mit Wernigeröder Einheit): „Die Sieber-Mulde wird durch das jüngere Brocken-Massiv zweigeteilt“.
  4. Kurt Mohr, S. 24
  5. mineralienatlas.de: Der Harz