Siedlung Schillerpark

Die Siedlung Schillerpark ist eine Wohnsiedlung im Englischen Viertel des Berliner Ortsteils Wedding. Sie wurde in den 1920er Jahren nach Plänen des Architekten Bruno Taut errichtet und gilt als das erste großstädtische Wohnprojekt außerhalb des Bereichs privater Unternehmer im Berlin der Weimarer Republik. Sie war auch eine der frühen genossenschaftlichen Siedlungen des Berliner Spar- und Bauvereins, der die Siedlung seit 1924 errichten ließ. Im gewerkschaftlich-genossenschaftlichen Verbundmodell übernahm die GEHAG die Baubetreuung, die Bauausführung die Bauhütte Berlin. Die Siedlung zielte auf eine ästhetische, bautechnische und inhaltliche Neubestimmung des Wohnungsbaus. Seit 7. Juli 2008 zählt die Siedlung Schillerpark zusammen mit fünf anderen Siedlungen der Berliner Moderne zum UNESCO-Welterbe.

  1. Zwischen Tradition und Innovation. 100 Jahre Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892. In: Klaus Novy et al. (Hrsg.): Wohnreform in Berlin. 1. Auflage. Band 1. Edition Hentrich, Berlin 1992, ISBN 3-89468-031-8, S. 75–79.
  2. Presseerklärung der deutschen UNESCO-Kommission vom 7. Juli 2008.
  3. Senat verspricht: „Dieses deutsche Welterbe ist in besten Händen“. (Memento des Originals vom 7. Juni 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Berliner Morgenpost, 8. Juli 2008.