Siedlung am Perlacher Forst

Die Siedlung am Perlacher Forst, im Volksmund auch „Ami-Siedlung“ genannt, ist eine Großwohnsiedlung in München-Fasangarten. Sie entstand in den Jahren 1954 bis 1957 als amerikanische Siedlung auf einer weitgehend abgeholzten Waldfläche des Perlacher Forstes, um den Wohnraumbedarf der amerikanischen Besatzungssoldaten zu decken.

Die Siedlung am Perlacher Forst besteht großenteils aus Wohnblöcken, die weitgehend einheitlich gebaut wurden und von viel Grün umgeben sind. Die Siedlung ist für ihre großzügigen Grünflächen bekannt. Der besondere parkähnliche Charakter der Siedlung blieb bislang erhalten.

Nach dem Abzug der Amerikaner wurde das Areal im Jahr 1992 von der Bundesvermögensverwaltung übernommen. Danach wurden 13 von 67 Wohnblöcken sowie weitere Immobilien verkauft. Die übrigen Wohnblöcke sind bis heute im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die aus der Bundesvermögensverwaltung hervorging. Von diesen 54 Wohnblöcken wurden bislang 35 saniert, 19 blieben unsaniert.

Die Nachverdichtung fand bisher vor allem durch den Ausbau von Dachgeschossen statt. In Zukunft sollen mehrere große Neubauten mit grünem Innenhof errichtet werden, außerdem ist die Aufstockung bestehender Gebäude geplant.