Siegfried Pückler-Limpurg

Siegfried Graf Pückler-Limpurg (vollständiger Name Siegfried Ludwig Johannes Graf von Pückler, Graf und Herr zu Limpurg-Gaildorf, Freiherr von Groditz; * 15. Februar 1871 in Oberaudorf; † 27. Februar 1963 ebenda) war ein deutscher Major a. D., Kunsthistoriker und Gutsbesitzer.

Siegfried Graf Pückler-Limpurg wurde als Sohn von Eduard Graf von Pückler-Limpurg (1832–1907) und seiner Ehefrau Margarethe geb. Schönlein (1828–1906) geboren und stammt somit aus der fränkischen Linie der Adelsfamilie Pückler. Obwohl sein Vater Protestant war, wurde er in Oberaudorf katholisch getauft; später trat er jedoch zur evangelischen Kirche über.

Er besuchte das Maximiliansgymnasium München und studierte Kunstgeschichte an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, wo er 1899 mit einer Dissertation über den Maler Martin Schaffner promoviert wurde. Nach der Habilitation 1901 lehrte er von 1902 bis 1907 als Privatdozent an der Technischen Hochschule München.

Verheiratet war er mit Marie-Luise Gräfin von Bothmer (1879–1962), Tochter des Obersten Otto Moritz Graf von Bothmer (1845–1895) und ältere Schwester des Majors a. D. Ludwig Otto Max Graf von Bothmer, der 10. und letzte Majoratsherr auf Schloss Bothmer. Ihr einziges Kind war Tochter Waltraud Margarete Sophie Cäcilie Gräfin von Pückler und Limpurg (1913–2003).

  1. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Teil A (Uradel). 115. Jahrgang. 1942. Justus Perthes, Gotha 1941, S. 107. (Digitalisat)
  2. PÜCKLER und LIMPURG