Simeonskloster (Assuan)
| Deir Anba Samaan | ||
|---|---|---|
Südostansicht des Simeonsklosters | ||
| Daten | ||
| Ort | Assuan | |
| Baujahr | 571 | |
| Koordinaten | 24° 5′ 41″ N, 32° 52′ 32,8″ O | |
Als Simeonskloster oder Kloster des Heiligen Simeon (arabisch Deir Anba Samaan) wird die Ruine eines koptischen Klosters aus dem 6. Jahrhundert westlich der oberägyptischen Stadt Assuan bezeichnet. In früheren koptischen und arabischen Quellen hieß die Klosteranlage Deir Anba Hadra, nach dem Einsiedler und späteren Bischof von Syene (heute Assuan) Anba Hadra aus dem 4. Jahrhundert. Erst später erfolgte die Benennung als Deir Anba Samaan nach Simon (Simeon), einem koptischen Heiligen, bekannt als Simon der Gerber oder Simon der Schuhmacher, der gegen Ende des 10. Jahrhunderts lebte. Diese Bezeichnung wurde von Archäologen und Reisenden für das verfallene Kloster übernommen.
Das Kloster gehört seit 1979 als Teil der „Nubischen Denkmäler von Abu Simbel bis Philae“ zum UNESCO-Weltkulturerbe.
- ↑ Dayr Anba Hadra. ccdl.libraries.claremont.edu (Claremont Colleges Digital Library), 7. März 2011, abgerufen am 15. Mai 2012 (englisch).
- 1 2 Jimmy Dunn: St. Simeon Monastery (Monastery of Anba Hatre). www.touregypt.net, abgerufen am 15. Mai 2012 (englisch).
- ↑ Simon the Shoemaker. orthodoxwiki.org, abgerufen am 15. Mai 2012 (englisch).
- ↑ Lara Iskander: The Monastery of St. Simon (Simeon) the Tanner. www.touregypt.net, abgerufen am 15. Mai 2012 (englisch).
- ↑ Nubian Monuments from Abu Simbel to Philae. whc.unesco.org, abgerufen am 26. April 2015 (ID 88-009: Monastery of St. Simeon).