Situativer Ansatz

Die situativen Ansätze der Organisationstheorie entwickelten britische und amerikanische Sozialwissenschaftler ab den 1960er-Jahren. Die im Deutschen gelegentlich verwendete Alternativbezeichnung Kontingenztheorie leitet sich von der englischsprachigen Bezeichnung Contingency Theory ab. Die Bezeichnung situativer Ansatz wurde durch die Astonians der vierten Generation, Alfred Kieser und Herbert Kubicek, geprägt.

Im Fokus ihrer Untersuchungen standen die Zusammenhänge zwischen spezifischen Variablen (z. B. Technik, Markt) der jeweiligen situativen Umwelt und der Organisationsstruktur und ihrer Effizienz. Der situative Ansatz wird von der Organisationslehre überwiegend als überholt eingeschätzt.

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