Skisprungsaison 1966/67
| Skisprungsaison 1966/67 | |
| Sieger | |
| Vierschanzentournee | Bjørn Wirkola |
| Freundschaftstournee | Jiří Raška |
| Bohemia-Tournee | Jiří Raška |
| Schweizer Springertournee | Juhani Ruotsalainen |
| Nordische Springwoche | Lars Grini |
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Der Artikel über die Skisprungssaison 1966/67 ist eine Übersicht zu den wichtigsten Skisprungwettbewerben der Wintersportsaison 1966/67. Damals organisierte der internationale Ski-Verband Fis noch keine Wettkampfserie wie den Weltcup. Als Sprungläufe der höchsten Klasse sind dennoch einige Wettkämpfe hervorzuheben. So waren in dieser Saison die Vierschanzentournee, die vorolympischen Wettkämpfe in Saint-Nizier-du-Moucherotte und Autrans, die Salpausselkä-Skispiele in Lahti, das Holmenkollen-Skifestival in Oslo sowie die Skiflug-Wochen in Oberstdorf und Vikersund die herausragenden Wettbewerbe im Skispringen. Diese Spezialsprungläufe wurden international in einer Vielzahl von Medien berücksichtigt. Dies war bei den weiteren internationalen Wettbewerben in der Breite und Größe nicht der Fall.
In dieser Saison wurde der Skiflugweltrekord mehrmals gebrochen und im Vergleich zur alten Rekordweite aus dem März 1966 um acht Meter gesteigert. Zunächst stand Lars Grini in Oberstdorf erstmals einen Sprung auf 150 Meter. Ein Monat später übertraf der Österreicher Reinhold Bachler diese Weite in Vikersund und flog auf 154 Meter. Bjørn Wirkola war der erfolgreichste Springer der Saison, aber auch Dieter Neuendorf und Lars Grini konnten wichtige Wettkämpfe gewinnen. Reinhold Bachler feierte seinen internationalen Durchbruch.
- ↑ Skiflug-Weltrekord auf 154 m. Der Österreicher Reinhold Bachler überlegener Sieger der Konkurrenzen in Vikersund. In: Der Bund. 13. März 1967, Seite 17. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch.