Skulpturenboulevard
Der Skulpturenboulevard war eine temporäre Ausstellung von sieben Großskulpturen und Installationen im öffentlichen Raum in Berlin zwischen Rathenau- und Wittenbergplatz aus Anlass der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 sowie im Zusammenhang des Kulturhauptstadtjahrs 1988.
Das Projekt wurde vom Neuen Berliner Kunstverein (NBK) im Auftrag des damaligen Kultursenators Volker Hassemer durchgeführt. Die Ausstellung zählt zu den umstrittensten Kunstpräsentationen in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der Befürworter Bazon Brock sprach dagegen von der „vielleicht größte[n] öffentliche[n] Diskussion um die Kunst der Moderne nach 1945“.
- ↑ Jochim Stoltenberg: Senator und Ideengeber – Volker Hassemer wird 70 Jahre alt. In: Berliner Morgenpost, 20. Januar 2014.
- ↑ Marius Babias, Sophie Goltz, Kathrin Becker (Hrsg.): Kunst und Öffentlichkeit: 40 Jahre Neuer Berliner Kunstverein. König, Köln 2009, ISBN 978-3-86560-715-7.
- ↑ N.N.: Boulevard der Dämmerung. Eine Skulpturen-Parade am Kudamm treibt die Berliner zur Verzweiflung. In: Der Spiegel, 13. April 1987, Nr. 16.
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- ↑ Sebastian Preuss: Der „Skulpturenboulevard“ machte 1987 die Straße zur Arena eines Kunstkampfs. In: Berliner Zeitung, 4. Mai 2011
- ↑ Barbara Straka: Skulpturenboulevard. In: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK), 5. Februar 2007, Vortrag, (PDF; 74 kB).