Slovenská národná strana (1990)

Slovenská národná strana
Slowakische Nationalpartei
Partei­vorsitzender Andrej Danko
Gründung April 1990
Gründungsort Bratislava
Hauptsitz Šafárikovo námestie 3
81499 Bratislava
Ausrichtung Nationalkonservatismus
Nationalismus
Rechtspopulismus
Russophilie
EU-Skepsis
Farbe(n) Weiß, Blau, Rot (Slowakische Trikolore)
Sitze Nationalrat
8 / 150 (5,3 %)
(Wahl 2023)
Sitze EU-Parlament
0 / 15 (0,0 %)
EP-Fraktion ehemals Europa der Freiheit und der direkten Demokratie (EFD)
Website www.sns.sk

Die Slovenská národná strana, deutsch Slowakische Nationalpartei (kurz SNS), ist eine politische Partei in der Slowakei, ihre Parteimitglieder und Anhänger werden in der Slowakei als národniari (dt. etwa „die Nationalen“) bezeichnet. Nach der Nationalratswahl 2023 wurde die SNS Teil der aktuellen Regierung unter Robert Fico.

Die SNS galt insbesondere in den 1990er Jahren als rechtsextrem, seit den 2000er Jahren erkennen jedoch einige Experten eine Entwicklung hin zu einer nationalkonservativen Partei. In der Wirtschaftspolitik vertritt die Partei protektionistische und wohlfahrtsstaatliche Positionen.

Gegründet im Jahr 1990 nach dem Fall des Kommunismus, ist die SNS zusammen mit der Christlich-Demokratischen Bewegung die älteste politisch relevante Partei der heutigen Slowakei. Sie war bereits mehrmals (1993–1994, 1994–1998, 2006–2010, 2016–2020) an einer slowakischen Regierung beteiligt.

  1. Parties and Elections in Europe. In: www.parties-and-elections.eu. Vorlage:Cite web: Der Parameter language wurde bei wahrscheinlich fremdsprachiger Quelle nicht angegeben.
  2. https://www.brookings.edu/wp-content/uploads/2018/02/alganappendixfa17bpea.pdf
  3. Richard Wike, Jacob Poushter, Laura Silver, Kat Devlin, Janell Fetterolf, Alexandra Castillo and Christine Huang: 8. Political parties. 14. Oktober 2019. Vorlage:Cite web: Der Parameter language wurde bei wahrscheinlich fremdsprachiger Quelle nicht angegeben.
  4. https://www.researchgate.net/publication/287218227
  5. https://srbin.info/2018/06/07/andrej-danko-srbi-ne-dajte-svoju-vodu-minerale-i-kljucna-preduzeca/