Roggen
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Roggen (Secale cereale) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Secale cereale | ||||||||||||
| L. |
Roggen (Secale cereale), von althochdeutsch rocko bzw. mittelhochdeutsch rocke, neuhochdeutsch mit „-gg-“ seit Gottsched, ist eine in den gemäßigten Breiten verbreitete Getreideart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Er liefert auch auf leichteren oder sandigen Böden und an kühleren oder feuchten Standorten noch gute Erträge. In Europa wird häufig Winterroggen angebaut, während Sommerroggen eine untergeordnete Bedeutung hat.
Regional wird Roggen auch nur Korn genannt.
Das Korn des Roggens wird für Nahrungsmittel, besonders für Roggenbrot, aber auch für Futter- und Genussmittel oder als Nachwachsender Rohstoff genutzt. Teilweise wird auch die noch grüne Pflanze (Grünroggen) als Futtermittel in Form von Schrot oder Silage verwendet. Das bei der Getreideernte zurückbleibende Stroh dient vorwiegend zur Einstreu in Viehställen.
- ↑ Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage, hrsg. von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 604.
- ↑ Vgl. auch Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 450 (zu rockenmel: Roggenmehl).