Sonderforschungsbereich 1265: Re-Figuration von Räumen
Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1265 „Re-Figuration von Räumen“ ist ein seit Januar 2018 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderter Forschungsverbund an der Technischen Universität Berlin. Daneben sind die Humboldt-Universität zu Berlin, die Freie Universität Berlin, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung e.V. (IRS), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (bis 2020) an dem Forschungsverbund beteiligt. Im Fokus des Sonderforschungsbereichs 1265 steht die Erforschung sich verändernder räumlicher und sozialer Ordnungen. Mehr als 60 Wissenschaftler aus den Disziplinen Soziologie, Architektur und Städteplanung, Geographie sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften gehen dabei den Umbrüchen in der räumlichen Organisation des Sozialen sowie der sozialen Organisation von Räumen nach, die sich seit den späten 1960er Jahren vollziehen. Der SFB 1265 ist damit das erste derart geförderte Verbundprojekt, das Sozial-, Ingenieurs- und Planungswissenschaften integriert.
Eröffnet wurde der SFB 1265 am 14. Juni 2018 im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung, bei welcher Karl-Siegbert Rehberg (Technische Universität Dresden) den Festvortrag hielt. In der ersten und zweiten Förderphase waren Martina Löw und Hubert Knoblauch Sprecher des SFB 1265. Seit Sommer 2025 übernimmt Silke Steets gemeinsam mit Martina Löw das Amt als Sprecherin. Anfang 2026 begann die dritte Förderphase.
- ↑ Knoblauch, Hubert; Löw, Martina (2017): On the Spatial Re-Figuration of the Social World, in: Sociologica 2/2017, S. 1–27; dies. (2019): Die Re-Figuration von Räumen. Zum Forschungsprogramm des Sonderforschungsbereichs „Re-Figuration von Räumen“. SFB 1265 Working Paper, Nr. 1, Berlin. (abgerufen am 7. Juli 2020).
- ↑ Seite existiert nicht mehr - TU Berlin. Abgerufen am 22. Dezember 2024.