Sowjetisch-polnischer Freundschafts- und Bündnisvertrag

Der sowjetisch-polnische Freundschafts- und Bündnisvertrag war ein bilateraler bis 1967 geheim gehaltener Vertrag der Sowjetunion mit dem polnischen Lubliner Komitee (PKWN), der in zwei Verträgen am 26. und 27. Juli 1944 in Moskau durch Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow für die Sowjetunion und Edward Osóbka-Morawski für die PKWN unterzeichnet wurde. Dieser Vertrag legte die Oder-Neiße-Linie als künftige Westgrenze Polens sowie die Teilung Ostpreußens in einen polnischen und sowjetischen Teil fest und entwertete die Polnische Exilregierung.