Sozialistisches Patientenkollektiv
Das Sozialistische Patientenkollektiv wurde am 12. Februar 1970 in der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg von 52 Patienten unter Leitung des Assistenzarztes Wolfgang Huber gegründet und löste sich im Juli 1971 wieder auf. Es verstand sich als Therapiegemeinschaft und wollte im Sinne der Antipsychiatrie „aus der Krankheit eine Waffe“ machen, die eine klassenlose Gesellschaft zum Ziel hatte.