Spanisch-Marokkanischer Krieg

Spanisch-Marokkanischer Krieg

Darstellung aus der Schlacht von Tétouan
(Dionisio Fierros Álvarez 1894)
Datum 22. Oktober 1859 bis 26. April 1860
Ort Sultanat Marokko
Casus Belli Marokkanische Angriffe auf Ceuta und Melilla
Ausgang Sieg Spaniens
  • Anerkennung der spanischen Souveränität über Ceuta und Melilla durch Marokko
  • Sidi Ifni ging an Spanien
  • 20 Millionen Duros Entschädigung für Spanien
Friedensschluss 26. April 1860 in Tétouan
Territoriale Änderungen nördliches Marokko
Folgen Folgen
Konfliktparteien

Spanien 1785 Spanien

Marokko Marokko

Befehlshaber

Isabella II.
Antonio Ros de Olano
Leopoldo O’Donnell
Juan de Zavala
Juan Prim

Muhammad IV.
Mulai Abbas
Mulai Ahmad

Truppenstärke

40.000 Mann Infanterie,
2000 Mann Kavallerie,
150 Geschütze

60.000 Mann Reiterei

Verluste

4.040 Tote
4994 Verwundete

6.000 Tote

Im Spanisch-Marokkanischen Krieg versuchte das Königreich Spanien 1859/1860, dem Sultanat Marokko weitere Gebiete abzunehmen und so seine Besitzungen in Nordafrika zu erweitern. Dieser Konflikt wird auch Erster Marokkanischer Krieg, in Spanien oft Afrikanischer Krieg (spanisch La Guerra de África) genannt.

Später setzte Spanien seine Expansionsbestrebungen in den sogenannten Rifkriegen 1893, 1909 und 1921 (auch Zweiter Marokkanischer Krieg genannt) fort.

  1. 1 2 Micheal Clodfelter: Spanish-Moroccan War: 1859–60. In: Warfare and Armed Conflicts: A Statistical Encyclopedia of Casualty and Other Figures, 1492–2015. 4. Auflage. McFarland, 2017, ISBN 978-0-7864-7470-7, S. 199 (books.google.de).