Spannungskopfschmerz

Klassifikation nach ICD-10
G44. Spannungskopfschmerz
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
8A81 Spannungskopfschmerzen
8A81.0 Sporadisch auftretende episodische Spannungskopfschmerzen
8A81.1 Häufig auftretende episodische Spannungskopfschmerzen
8A81.2 Chronische Spannungskopfschmerzen
8A81.Y Sonstiger näher bezeichneter Spannungskopfschmerz
8A81.Z Spannungskopfschmerz, nicht näher bezeichnet
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Spannungskopfschmerzen sind leichte bis mittelschwere Kopfschmerzen, die im Bereich des gesamten Kopfes auftreten. Von den etwa 5 % der Bevölkerung, die nach epidemiologischen Schätzungen unter täglichen Kopfschmerzen leiden, besteht bei etwa 40 % ein Spannungskopfschmerz. Dabei wird der episodische (eSK) vom chronischen Spannungskopfschmerz (cSK) unterschieden, entsprechend der Bestehensdauer (siehe unten). Es lässt sich eine genetische Komponente vermuten, da cSK in Familien mit cSK ca. dreimal häufiger vorkommt als in cSK-freien Familien.

Wie bei jeder Form länger andauernder Kopfschmerzen sollte der Betroffene ein Kopfschmerztagebuch führen, in dem u. a. folgendes festzuhalten ist:

  • die Kopfschmerzattacken mit subjektiver Einschätzung ihrer Intensität, jeweils z. B. anhand einer numerischen Rating-Skala in Punkteeinteilung von 0 bis 10 (0 = keine Schmerzen, 10 = stärkste/unerträgliche Schmerzen)
  • allenfalls vorhandene sonstige Auffälligkeiten (Übelkeit, Erbrechen, Lichtscheu etc.)
  • die jeweilige Dauer und Einschränkung der Lebensqualität für den betroffenen Tag.

Diese Dokumentation erleichtert dem behandelnden Arzt einerseits das Stellen der richtigen Diagnose, andererseits die Ausarbeitung einer adäquaten Therapie.