Speicherwasserkraftwerk
Als Speicherwasserkraftwerk, kürzer Speicherkraftwerk, wird ein Wasserkraftwerk bezeichnet, welches große Mengen Wasser in einem Stausee zurückhalten (speichern) kann, um zu einem späteren Zeitpunkt (Stunden bis Jahre) zu verstromen.
Die Stauseen dienen in der Regel auch anderen Zwecken wie Hochwasserschutz oder Wasserversorgung.
Der Füllstand von Speicherwasser- und Pumpspeicherkraftwerken von Deutschland schwankte in den Jahren 2015 bis 2023 zwischen einem Minimum von 110 GWh (Mai 2015) und einem Höchstwert 630 GWh (Herbst 2017), das reicht rechnerisch für einige Stunden Strom. In der Schweiz schwanken die Pegel von 1 TWh (Ende Mai) bis 8 TWh (im Herbst), Vorrat für einen Monat. Österreich liegt mit 270 bis 1900 GWh dazwischen. Ganz Europa speichert zwischen 40 und 150 TWh in Stauseen, davon die Hälfte in Norwegen.
- ↑ Füllstand von Speicherwasser- und Pumpspeicherkraftwerken von Deutschland auf energy-charts.info, abgerufen am 16. Mai 2025