Sport Utility Vehicle

Der Vorgänger eines SUV der Range Rover seit Sommer 1970
Der Toyota RAV4 war 1994 der erste SUV in Europa
Mercedes-Benz GLS, ein Premium-Full-Size-SUV
Porsche Cayenne Coupé, ein viertüriges „Oberklasse“-SUV-Coupé; die größte in Europa gängige Klasse
BMW X1, ein Kompakt-SUV, wie sie in Europa hauptsächlich verkauft werden

Sport Utility Vehicles, abgekürzt SUV, auch als Geländelimousinen oder Stadtgeländewagen bezeichnet, sind Personenkraftwagen mit erhöhter Bodenfreiheit und einer selbsttragenden Karosserie, die an das Erscheinungsbild von Geländewagen angelehnt sind. Der Fahrkomfort ähnelt dem einer Limousine. Die Geländegängigkeit ist je nach Modell unterschiedlich ausgeprägt, zum Beispiel wird Allradantrieb nicht pauschal verbaut, oder sogar herstellerbedingt gar nicht erst angeboten. Letzteres hängt damit zusammen, dass viele Fahrzeughalter ihre SUV überwiegend oder ausschließlich im Straßenverkehr nutzen.

Die Verwendung der Bezeichnung SUV und der wachsende kommerzielle Erfolg dieser Fahrzeuggattung begannen in den 1990er Jahren mit dem Toyota RAV4, dem Land Rover Freelander und dem Subaru Forester. Die Verkäufe nahmen stetig zu. In Deutschland wurden 2016 3.351.607 Pkw erstmals zugelassen; 715.268 davon (21,3 %) waren Geländewagen und SUV. In der Schweiz war zu Beginn 2024 fast jeder, 2025 mehr als jeder zweite verkaufte Neuwagen ein SUV. Wegen Größe, Gewicht, Ressourcenverbrauch und Verursachung von vermehrtem Mikroplastik sowie erhöhter Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer stehen sie in der Kritik.

  1. SUV Neuzulassungen 2016: Deutschlands beliebteste SUV. In: auto motor und sport. 15. Januar 2017, abgerufen am 8. Mai 2023.
  2. «SUV haben etwas Aggressives», Tages-Anzeiger, 7. Februar 2024
  3. Die Schweiz fährt weiter auf die grossen Autos ab, SRF, 28. Mai 2025