Springerendspiel

Ein Springerendspiel ist ein Endspiel in einer Schachpartie oder -studie, bei dem neben den beiden Königen nur noch ein oder mehrere Springer und Bauern auf dem Brett sind.

Springerendspiele ohne Bauern sind weitgehend trivial: Ein einzelner Springer kann selbst theoretisch nicht mattsetzen. Zwei Springer gewinnen nur bei grob fehlerhaftem Spiel des Gegners, ansonsten können sie lediglich ein Patt erreichen. Drei Springer (von denen mindestens einer durch Bauernumwandlung entstanden sein muss) gewinnen dagegen problemlos; jedoch ist gemäß einer kompletten retrograden Computeranalyse ein erzwungenes Mattsetzen des gegnerischen Königs nur auf Randfeldern möglich.

  1. 37. Bundeswettbewerb Informatik 2018/2019: Die Aufgaben der 2. Runde, Aufgabe 3B. BWINF, 24. Januar 2019, abgerufen am 30. Juli 2019.
  2. 37. Bundeswettbewerb Informatik 2018/2019, 2. Runde: Lösungshinweise und Bewertungskriterien, Aufgabe 3. BWINF, 29. Juli 2019, abgerufen am 30. Juli 2019.