Spritzprägen

Das Spritzprägen ist eine Weiterentwicklung des Spritzgießens zur Herstellung hochgenauer oder sehr großer Bauteile aus Kunststoff. Dabei wird die Kunststoffschmelze als sogenannter Massekuchen in das praktisch drucklose, nicht völlig geschlossene Werkzeug eingespritzt. Es wird erst während des Erstarrungsvorganges komplett geschlossen. Der sich dadurch gleichmäßig aufbauende Schließdruck sorgt für die endgültige Ausformung des Formteiles.

  1. Helmut Schüle: Sonderverfahren beim Spritzgießen. In: Peter Eyerer, Thomas Hirth, Peter Elsner (Hrsg.): Polymer Engineering. Technologie und Praxis. Springer, Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-540-72402-5, 4.1.3.1.2.8 Spritzprägen, S. 234 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Christoph Jaroschek: Spritzgießen für Praktiker. 2. Auflage. Hanser Verlag, München 2008, ISBN 978-3-446-40577-6, 4.4 Spritzprägen, S. 108–115 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).