Stärke

Strukturformel
Allgemeines
NameStärke
CAS-Nummer9005-25-8, 9005-84-9
MonomerD-Glucose
Summenformel der WiederholeinheitC6H10O5
Molare Masse der Wiederholeinheit162,14 g·mol−1
Art des Polymers

Homopolymer

Kurzbeschreibung

farb- und geruchloses Pulver

Eigenschaften
Aggregatzustand

fest

Dichte

Schüttdichte:

  • 550–700 kg·m−3 (Weizenstärke)
  • 300 kg·m−3 (Kartoffelstärke)
Schmelzpunkt

200 °C (Zersetzung)

Löslichkeit

nahezu unlöslich in kaltem Wasser

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Toxikologische Daten

6600 mg·kg−1 (LD50, Maus, i.p.)

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Stärke (lateinisch amylum; früher auch Amlung, Amilum und Amidum sowie „Kraftmehl“ genannt) ist eine organische Verbindung, ein Polysaccharid mit der Formel (C6H10O5)n, das aus α-D-Glucose-Einheiten besteht. Das Makromolekül zählt daher zu den Kohlenhydraten. Tierische Organismen, der menschliche Körper und Pilze verwenden Glycogen als Kohlenhydratspeicher. Stärke ist einer der wichtigsten Reservestoffe in pflanzlichen Zellen.

  1. 1 2 3 4 5 Eintrag zu Stärke in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 16. Dezember 2019. (JavaScript erforderlich)
  2. Datenblatt Stärke (aus Weizen) bei Merck, abgerufen am 30. Mai 2013.
  3. Datenblatt Stärke löslich bei Merck, abgerufen am 30. Mai 2013.
  4. Pharmaceutical Chemistry Journal, 15(139), 1981.
  5. Schweizerisches Idiotikon, Band IV, Spalte 218, Artikel Ammelenmëlw mit Anmerkung (Digitalisat).
  6. Vgl. Wouter S. van den Berg (Hrsg.): Eene Middelnederlandsche vertaling van het Antidotarium Nicolaï (Ms. 15624–15641, Kon. Bibl. te Brussel) met den latijnschen tekst der eerste gedrukte uitgave van het Antidotarium Nicolaï. Hrsg. von Sophie J. van den Berg, N. V. Boekhandel en Drukkerij E. J. Brill, Leiden 1917, S. 199.
  7. Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 156 („Amidum – amilum, krafft mele, […]“: „Weizenstärke (bzw. -mehl)“).