Störungstheorie
Als Störungstheorie (auch: Störungsrechnung) werden verschiedene mathematische Verfahren in der Physik bezeichnet, die sich durch eine gemeinsame Strategie auszeichnen: ein kompliziertes Problem wird zunächst so lange durch Ignorieren kleiner Einflüsse idealisiert, bis es auf ein Problem mit bekannter Lösung reduziert ist. Danach werden die zuvor ignorierten Einflüsse als kleine Störungen (Störgröße) wieder dem System hinzugefügt und eine Näherungslösung berechnet.
- ↑ Störungsrechnung. In: Lexikon der Physik. Spektrum Akademischer Verlag, 1998, abgerufen am 10. Februar 2023.
- ↑ Ingolf V. Hertel, C.-P. Schulz: Periodensystem und Aufhebung der l-Entartung. In: Atome, Moleküle und optische Physik 1. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-53103-7, S. 149–182, doi:10.1007/978-3-662-53104-4_3.