St.-Hedwigs-Kathedrale
| St.-Hedwigs-Kathedrale | |
|---|---|
St.-Hedwigs-Kathedrale, 2009 | |
| Daten | |
| Ort | Berlin-Mitte |
| Architekt | Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff |
| Bauherr | Friedrich II. |
| Baustil | Rokoko |
| Baujahr | 1747–1773 |
| Koordinaten | 52° 30′ 57″ N, 13° 23′ 41″ O |
| Besonderheiten | |
| Kuppel und Inneres 1963 und 2024 verändert | |
Die St.-Hedwigs-Kathedrale (Eigenschreibweise Sankt Hedwigs-Kathedrale) ist eine römisch-katholische Kirche am Bebelplatz auf dem Forum Fridericianum in Berlin-Mitte. Der Rokokobau wurde 1747–1773 im Auftrag von Friedrich II. nach Entwurf von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtet. Während des Zweiten Weltkriegs 1944 schwer beschädigt, wurde sie 1952–1963 wiederaufgebaut und 2018–2024 umgestaltet.
Die St.-Hedwigs-Kathedrale ist die Bischofskirche des Erzbistums Berlin und damit die ranghöchste römisch-katholische Kirche der Stadt. Es handelt sich um einen an der Architektur des Pantheon in Rom orientierten Zentralbau. Seit der Umgestaltung ist der Innenraum charakterisiert durch eine altarzentrierte Anordnung: Im Mittelpunkt des etwa kreisförmigen Kirchenraums steht der runde Altar, um den herum sich die Gemeinde zum Gottesdienst versammelt.