Stadtpark Regensburg

Ansichten Stadtpark Regensburg
Stadtpark
Park in Regensburg
Basisdaten
OrtRegensburg
Angelegt1511
BauwerkeAlter Jüdischer Friedhof, Ostdeutsche Galerie, Figurentheater
Nutzung
ParkgestaltungLandschaftspark
Technische Daten
Parkflächeca. 8 ha

Der Stadtpark Regensburg westlich der Altstadt von Regensburg am Platz der Einheit vor dem Jakobstor ist die älteste und mit über acht Hektar auch die größte der innerstädtischen Parkanlagen in Regensburg.

Der flächenmäßig größte Teil der heutigen Parkanlage entstand am Beginn des 20. Jahrhunderts, jedoch gehen die Ursprünge des Stadtparks zurück auf das Jahr 1511, als im stadtnahen, östlichen Teil des Stadtparks zwischen dem heutigen Platz der Einheit und den heutigen Gebäuden der Ostdeutschen Galerie ein Lindenhain angelegt wurde. Auf diese Linden ist der heutige Name Unter den Linden für den östlichen Teil des Stadtparks zurückzuführen, während der große westliche Teil des Stadtparks nach 1910 als Wittelsbacher Park bezeichnet wurde. Vor 1910 wurde der große nordwestliche Teil ca. 400 Jahre lang als Schieß- und Festplatz und der südliche Teil sowie ein schmales Areal im äußersten Westen des heutigen Stadtparks für caritative Zwecke und für protestantische, katholische und jüdische Begräbnisse genutzt. Die ehemaligen vielfältigen Nutzungen des heutigen Stadtparkgeländes machen den Stadtpark zu einem Spiegel geschichtlicher Entwicklungen in Regensburg.

  1. Weitere Parkanlagen in Regegensburg: Thurn und Taxis-Schlosspark, Dörnbergpark, Tempe-Park, Aberdeen-Park, Hegenauer-Park, Albert-Schweitzer-Park (bis 2015: Hans Herrmann-Park), Königswiesenpark
  1. Karl Bauer: Regensburg Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 6. Auflage. MZ-Buchverlag, Regenstauf 2014, ISBN 978-3-86646-300-4, S. 602.
  2. Astrid Wild: Steingrube, Spital, Begräbnisstätte und Vergnügungsort. Das Stadtparkgelände von Regensburg. In: Peter Germann Bauer, Helmut Groschwitz (Hrsg.): Katalog zur Ausstellung 2010 Tradition und Aufbruch 1910. Museen der Stadt Regensburg, Regensburg 2010, ISBN 978-3-935052-83-2, S. 53–71.