Stammesherzogtum Sachsen

Das Stammesherzogtum Sachsen, auch Altsachsen genannt, war ein mittelalterliches Herzogtum zwischen Niederrhein, Eider und Unterelbe. Es entstand auf dem Siedlungsgebiet der Sachsen. Das Gebiet wurde zwischen 772 und 804 etappenweise durch Karl den Großen erobert und in das Fränkische Reich eingegliedert. Den Hauptteil dieses Siedlungsgebietes nimmt heute das Bundesland Niedersachsen ein. Das Gebiet des heutigen Bundeslandes Sachsen liegt außerhalb des ehemaligen Stammesherzogtums Sachsen und gehörte auch nicht zum historischen Siedlungsgebiet der Sachsen.