Standortmunitionsniederlage
Eine Standortmunitionsniederlage (StOMunNdl) war eine ortsfeste militärische Einrichtung der Bundeswehr. Sie diente der Lagerung (dem Niederlegen) von Munition für die im Standort stationierten Truppenteile, die auch für deren Bewachung verantwortlich waren. Aufgrund der Bedrohungslage während des Kalten Krieges war es erforderlich, dass die Truppe im Alarmierungsfall schnell auf Munition zugreifen konnte. Die Standortmunitionsniederlagen gehörten zum Territorialheer.
- ↑ ZDv 40/1 – Aufgaben im Standortbereich. In: Bundeswehr. Bundesarchiv, 2011, abgerufen am 5. Mai 2020.