Staubniederschlag

Als Staubniederschlag wird die „Ablagerung von Stoffen, die als trockener Staub zusammen mit Regenwasser oder als gasförmige Bestandteile aus der Luft auf Oberflächen wie Boden, Pflanzen, Gebäude und Gewässer gelangen“ bezeichnet. Staubniederschläge galten in der Vergangenheit als sichtbares Zeichen für Luftverschmutzung. Der französische Meteorologe Gaston Tissandier sammelte bereits in den 1870er-Jahren auf zwei Quadratmeter großen Papierbögen sich ablagernden Staub, um Größe, Form und Anzahl der Partikel zu bestimmen.

  1. LANUV: Staubniederschlag. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 20. Juli 2016.
  2. Günter Baumbach: Luftreinhaltung. Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, New York, 2. Auflage 1992, ISBN 3-540-55078-X, S. 215–216.
  3. Carsten Möhlmann: Staubmesstechnik – damals bis heute. In: Gefahrstoffe – Reinhalt. Luft. 65, Nr. 5, 2005, ISSN 0949-8036, S. 191–194.