Steckenpferdreiten
Das Steckenpferdreiten ist ein Brauch der niedersächsischen Stadt Osnabrück, der an den Friedensschluss von 1648 zu der Beendigung des Dreißigjährigen Kriegs erinnert.
Das Friedensfest fand zum ersten Mal am 22. Oktober 1948 aus Anlass der 300-Jahr-Feier des in Osnabrück und Münster besiegelten Westfälischen Friedens statt. Seit 1953 reiten in jedem Jahr um den 25. Oktober, dem Tag der Verkündung des Friedens, Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse aus Osnabrück mit Steckenpferden zum Rathaus. In den Anfangsjahren hatten nur Jungen teilgenommen. Der Umzug ist mit einem Kinderfest im Zentrum der Altstadt verbunden.