Steinbergtunnel

Steinbergtunnel
Der Würzburger Stein mit der in den Tunnel einführenden Rampe
Nutzung Eisenbahntunnel
Verkehrsverbindung SFS Hannover–Würzburg
Ort Würzburg
Länge 579 m
Anzahl der Röhren 1
Bau
Bauherr Deutsche Bundesbahn
Baubeginn 1985
Fertigstellung 1986
Betrieb
Betreiber DB InfraGO
Freigabe 1988
Lagekarte
Koordinaten
Nordportal 49° 48′ 25,9″ N,  54′ 18″ O
Südportal 49° 48′ 16,2″ N,  54′ 43,9″ O

Der Steinbergtunnel ist der südlichste der 66 Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg. Die 579 Meter lange Röhre unterquert den Würzburger Stein, einen Kalksteinfelsen, und trägt daher seinen Namen.

Das Südportal des Tunnels erhielt eine besondere Gestaltung. Aus mehreren vorgeschlagenen Varianten wählten Stadt und Bahn eine Verkleidung aus hellem Kalkstein aus.

  1. Im 200-Kilometer-Tempo will die Bahn an Würzburgs Steinwein vorbei. In: Die Welt, 8. August 1979, S. 12 f.
  2. Deutsche Bundesbahn, Bundesbahndirektion Nürnberg, Projektgruppe Hannover–Würzburg Süd der Bahnbauzentrale (Hrsg.): Neubaustrecke Hannover–Würzburg. Der Südabschnitt Fulda–Würzburg, Broschüre (40 S.), April 1986, S. 32