Stoewer R 140

Stoewer
Stoewer R150
R 140 / R 150 / R 180
Produktionszeitraum 1932–1935
Klasse Untere Mittelklasse
Karosserieversionen Roadster, Limousine, Cabriolet
Motoren Ottomotoren:
1,4–1,8 Liter
(22–33 kW)
Länge 3700–4000 mm
Breite 1540–1565 mm
Höhe 1400–1670 mm
Radstand 2500–2847 mm
Leergewicht 950–1200 kg
Vorgängermodell Stoewer V 5
Nachfolgemodell Stoewer Greif Junior

Der Stoewer R 140 ist ein Pkw der unteren Mittelklasse, den die Automobilfirma Stoewer 1932 als Nachfolger des Typs V 5 herausbrachte. Wie sein Vorgänger hatte der Wagen Frontantrieb und Einzelradaufhängung an Querblattfedern.

Das Fahrzeug hatte einen 4-Zylinder-SV-Reihenmotor mit 1,4 Litern Hubraum vorne eingebaut, der 30 PS entwickelte und über ein 4-Gang-Getriebe die Vorderräder antrieb. Die Vorderräder waren an zwei Querblattfedern aufgehängt, die Hinterräder wurden mit einer Querblattfeder oben und zwei unten geführt. Auch die Karosserie wurde vom Vorgänger übernommen, Radstand und Motorraum bei der Limousine und beim Cabriolet aber etwas verlängert, um den Reihenmotor unterzubringen. Beim Roadster blieb der Radstand gleich. Bis 1933 entstanden 1.100 Exemplare.

1933 erhielt der Wagen einen 1,5-Liter-Motor mit gleicher Leistung. Die zweitürige wurde zur viertürigen Limousine mit gegeneinander angeschlagenen Türen ohne B-Säule. Bis 1934 wurde diese Ausführung 1210 mal gebaut.

1934 erhielt der Wagen einen Motor gleichen Hubraums aber mit 35 PS Leistung. Dies machte ihn zum Stoewer R 150, von dem bis 1935 1150 Exemplare entstanden.

1935 wurde der Wagen komplett überarbeitet: Die neue Karosserie war etwas länger und beherbergte einen Motor mit 1,8 Litern Hubraum und einer Leistung von 45 PS. Seine Bezeichnung war Stoewer R 180. Noch im selben Jahr endete die Fertigung nach nur 300 Wagen.

Erst 1936 ersetzte der Stoewer Greif Junior die R-Typen.