Straßenbahn Pirano–Portorose

Straßenbahn Pirano–Portorose
Kuppelendstelle am Piazza Tartini in Pirano (1950)
Basisinformationen
Staat Österreich-Ungarn
Italien
Freies Territorium Triest
Stadt Pirano/Piran
Eröffnung 20. Juli 1912
Stilllegung 31. August 1953
Betreiber Elektrische Kleinbahn Pirano–Portorose
Infrastruktur
Streckenlänge 5,444 km
Ehemals größte
Streckenlänge
5,447 km
Gleislänge 5,447 km
Spurweite 760 mm
Stromsystem 750 V =
Betriebsart Zweirichtungsbetrieb
Betriebshöfe 1
Betrieb
Linien 1
Linienlänge 5,447 km
Takt in der HVZ 20 min
Takt in der SVZ 40 min
Höchst­geschwindigkeit 26 km/h

Die Straßenbahn Pirano–Portorose war ein Straßenbahnbetrieb in Istrien, der die Küsten-Orte an der seinerzeitigen Österreichischen Riviera erschloss. Die Strecke begann an der Piazza Tartini (Tartini-Platz) in Pirano (slowenisch: Piran) und führte am Adria-Ufer nach Portorose (slowenisch: Portorož). Am dortigen Bahnhof bestand ein direkter Anschluss zur Lokalbahn Triest–Parenzo. Damit konnten Bahnreisende mit einmaligem Umstieg von Pirano nach Triest fahren.

Wie einige weitere Straßenbahnbetriebe in Österreich-Ungarn war er in der Bosnischen Spurweite von 760 mm ausgeführt, die sonst weltweit unüblich war.

  1. Egbert Peinhopf, Eisenbahnen in Istrien, S. 367 ff
  2. 1 2 3 4 Hans Lehnhart, Die Straßenbahn Pirano–Portorose, in EISENBAHN, S. 58ff/1983
  3. Josef Pospichal: 80 Elektrische Straßenbahnen in Österreich-Ungarn – Statistische Angaben. In: Lokstatistik. Abgerufen am 10. Dezember 2021.
  4. ANNO, (Neuigkeits) Welt Blatt, 1913-09-26, Seite 9. Abgerufen am 25. Dezember 2021.
  5. BAHNINFO - Stadtverkehrslexikon Ex-Jugoslawien. Abgerufen am 25. Dezember 2021.