Stylida

Gemeinde Stylida
Δήμος Στυλίδος (Στυλίδα)
Basisdaten
Staat:Griechenland Griechenland
Region:Mittelgriechenland
Regionalbezirk:Fthiotida
Geographische Koordinaten:38° 55′ N, 22° 37′ O
Fläche:461,811 km²
Einwohner:12.750 (2011)
Bevölkerungsdichte:27,6 Ew./km²
Sitz:Stylida
LAU-1-Code-Nr.:2707
Gemeindebezirke:3 Gemeindebezirke
Lokale Selbstverwaltung:f121 Stadtbezirk
15 Ortsgemeinschaften
Website:www.stylida.gr
Lage in der Region Mittelgriechenland

Stylida (griechisch Στυλίδα [stiˈliða] (f. sg.)) ist eine Gemeinde im Norden der griechischen Region Mittelgriechenland. Sie wurde zum 1. Januar 2011 aus drei Vorgängergemeinden gebildet und hat ihren Sitz in der gleichnamigen Stadt mit rund 5000 Einwohnern.

Stylida liegt an der Nordküste des Golf von Malia, gegenüber den Thermopylen, und der Meerenge von Orei, die das östliche Gemeindegebiet von der Nordküste der Insel Euböa trennt. Nur ein schmaler Küstenstreifen ist flach, der Großteil des Gemeindegebiets ist Bergland, das nach Norden bis zum Othrys-Massiv mit dem Gerakovouni (1726 m) ansteigt. Hier grenzen im Westen Domokos und im Norden Almyros an Stylida. Nur im äußersten Westen an der Grenze zu Lamia, wo die Gemeinde ins Schwemmland des Sperchios hineinreicht sowie bei Pelasgia im Osten gibt es kleine Ebenen.

1835 wurden im heutigen Gemeindegebiet zwei Gemeinden mit den Namen antiker thessalischer Städte der Region gegründet: Falara (nach der Hafenstadt Lamias, Phalara) mit Sitz in Stylida und Kremasti Larisis (nach Kremastē Larissa Κρεμαστὴ Λάρισσα) mit dem Sitz Gardiki (Γαρδίκι, seit 1927 Pelasgia). Diese Gemeinden wurden 1912 in viele kleinere Gemeinden geteilt. 1997 fasste man 16 Gemeinden wieder zu drei größeren zusammen, nämlich Stylida und Pelasgia sowie eine ‚Gemeinde der Echinäer‘ (aus dem antiken Namen von Achinos, Echinos Ἐχῖνος). Aus der Fusion dieser drei Gemeinden entstand mit der Verwaltungsreform 2010 die neue Gemeinde Stylida.

  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)
  2. Verwaltungsgeschichte von der Datenbank der EETAA (Griechische Gesellschaft für Entwicklung und Dezentralisierung) (Memento vom 16. Oktober 2013 im Internet Archive)