Suffizienz (Politik)

Unter Suffizienz (von lat. sufficere, dt. ausreichen) wird die Wirkmächtigkeit individuell eigenverantwortlich gewählter Orientierungen in Ressourcenverbrauchsmustern (oder Konsummustern) verstanden, die darauf hinwirkt, mit getätigten Verbräuchen innerhalb der Grenzen der ökologischen Tragfähigkeit der Erde zu bleiben. Dabei können jeweilige Nutzenbündel von ressourcenverbrauchenden (oder konsumierenden) Handlungen im Rahmen praktisch gegebener Umsetzungsmöglichkeiten sich im Laufe der Zeit ändern oder variieren.

  1. Die im ersten Absatz den Artikel einleitende Definition erfolgt in lockerer Anlehnung an: Corinna Fischer, Rainer Grießhammer: Mehr als nur weniger: Suffizienz: Begriff, Begründung und Potenziale. (= Öko-Institut Working Paper; Nr. 2/2013) / Unter Mitarbeit von Regine Barth, Bettina Brohmann, Christoph Brunn, Dirk Arne Heyen, Friedhelm Keimeyer. / Franziska Wolff (Projektleitung). Öko-Institut, Freiburg i. Br. Oktober 2013, S. 10 Mitte. (Download-PDF)