Suillius Caesoninus

Suillius Caesoninus war ein römischer Adliger der frühen Kaiserzeit.

Suillius Caesoninus war Sohn des berüchtigten Delators und Senators Publius Suillius Rufus. Sein Cognomen Caesoninus leitete sich wohl von Milonia Caesonia ab, der Ehefrau Caligulas und Stiefschwester seines Vaters mütterlicherseits. Sein Bruder war Marcus Suillius Nerullinus.

Er wird ausschließlich von Tacitus in den Annalen erwähnt, im Zusammenhang mit dem Skandal um Kaiserin Valeria Messalina mit der Bigamie mit Gaius Silius im Jahr 48. Suillius Caesoninus gehörte zu den Beteiligten oder Mitwissern an den Ausschweifungen Messalinas. Während die meisten Komplizen hingerichtet wurden, erließ Kaiser Claudius ihm die Todesstrafe. Tacitus gibt sarkastisch an: „Caesoninus wurde durch seine Laster geschützt, als ob er in jener allerabscheulichsten Gesellschaft das Weibliche erlitten hätte.“

Sein weiteres Schicksal ist unklar: Möglicherweise starb er vor oder während der Verbannung seines Vaters auf die Balearen.

  1. Plinius der Ältere, Naturalis Historia 7,39.
  2. Tacitus, Annalen 11,36,4.
  3. Tacitus, Annalen 13,43.